Lisa-Maria Schmidt







LiMa,
2019




LiMa ist eine Neuinterpretation der Klassizistischen Antiqua.
Angelehnt ist LiMa an die Walbaum, von Justus Erich ­Walbaum um 1800 entwickelt. Die Walbaum gilt als eine sehr elegante Schrift, die – gleich ihren antiken Vorbildern –
sachlich, exakt und streng wirkt, durch die konsequent geometrisch und kontrastreich konzipierten Buchstaben mit einer senkrechten Schattenachse sowie vertikal orientierten ­Zeichenformen sowie den starken Kontrasten zwischen Haar- und Grundstrichen.  Weitere Schriften, die als Inspiration für LiMa maßgeblich sind, sind die Antiqua Elektra, mit ihren
besonderen Serifen sowie die Didot und die sehr hochlaufende Torino.

LiMa sollte eine zeitgemäße und dennoch klassisch, elegante Schrift werden, die dennoch zeitlos ist.

Die besonderen Charakteristika der Schrift sind stark abgeschrägte Grundstriche und Punkte, dreieckig, massive Tropfen und Schweife, welche der Schrift eine moderne, ­zeitgenössische Wirkung verleiht sowie der starke Kontrast zwischen Haar- und Grundstriche.


LiMa verfügt über drei Schriftschnitte: Regular, Italic und Monospace bestehend aus alphabetischen Zeichen, Ziffern, Satz- und Sonderzeichen.


 





©Lisa-Maria Schmidt, 2021